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Die uns bekannte Geschichte beginnt im 3. Jahrhundert. Zu dieser Zeit
leben im Gévaudan die Gabalen, deren kulturelles Zentrum Anderitum
(das heutige Javols) zu sein scheint. Die alemannischen Barbaren fallen
ins Land ein und Chrocus, der Anführer, verlangt von Bischof Privat,
ihm sein Volk auszuliefern.
Privat weigert sich und stirbt einen Märtyrertod,
unweit der Höhlen des Mont Mimat. Wallfahrten zum Grab des berühmten
Märtyrers (und später "Heiligen") werden sich noch
positiv auf die Entwicklung der Stadt auswirken.
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| Die geographische Lage zwischen Languedoc und Auvergne
begünstigt im Mittelalter den Handel und das Handwerk. Das macht
Mende erst zu einer wohlhabenden Siedlung, später zu einer mächtigen
Stadt. Im 5. Jahrhundert wird sie zum Bischofssitz. |
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Bischof Adelbert III von Tournel macht sich im 7. Jahrhundert zum Stadtoberhaupt
und läßt die Stadtmauern hochziehen. Im Jahr 1161 begibt
er sich in den Schutz von König Louis VII, der ihm durch ein königliches
Dekret ("Bulle d'Or")die Macht über die Stadt zugesteht.
Die ihm folgenden Bischöfe werden ihren Einflussbereich, indem
sie sich in den Schatten der französischen Könige stellen,
weiter ausdehnen. |
Um ihre Meinungsverschiedenheiten beizulegen unterzeichnen der Bischof
und der König im Jahr 1307ein Abkommen, das die königlichen,
die bischöflichen und die gemeinsamen Gebiete festlegt.
Der Bischof ist nun "Graf von Gévaudan", was er bis zur französischen Revolution
auch bleiben wird. |
Mende ist also ein "geistliches Fürstentum". |
Die Stadt wird während der Religionskriege dunkle Zeiten erleben.
Doch Mende bleibt fest im katholischen Glauben verankert, trotz des
Übertritts weiter Teile des Gévaudan zum protestantischen
Glauben.
Die Parole lautet: "Über uns bricht die Finsternis nicht herein",
daher auch die strahlende Sonne im Stadtwappen.
Im Jahr 1579 reißt der Hugenottenführer Mathieu Merle die Stadt an sich, dezimiert den Klerus
und zerstört 1581die Kathedrale. |
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Die sich von Marseille her ausbreitende Pest durchbricht im Jahr 1721
die Tore der Stadt um ihre grauenvollen Spuren auch hier zu hinterlassen.
Diese schreckliche Epidemie ist einer der Gründe, weshalb die Stadtmauern
1768 niedergerissen wurden; man wollte, dass die Luft besser zirkulieren
kann. |
| Mende wurde in der Revolution die Hauptstadt der Lozère |
| Im 19. Jahrhundert ist Mende die erste Hauptstadt, die eine elektrische Straßenbeleuchtung hat. Gleichzeitig beginnt der Rückgang der hiesigen Textilindustrie, die im 20. Jahrhundert vollends untergeht. Die Stadt bleibt Verwaltungszentrum des Departements. |

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Heute... Diese kleine Stadt mit ihrem
provinziellen, antiquierten Charme hat ihre Heiterkeit bis ins 20. Jahrhundert beibehalten.
Sie zieht immer mehr Menschen an (seit über 10 Jahren steigt die
Einwohnerzahl) und Aus- und Fortbildungszentren sowie umweltfreundliche
Industrieunternehmen siedeln sich hier an.
Entdecken Sie, weshalb die Menschen diesen Ort seit Jahrtausenden mit Geschichte prägen.
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Informationen beim Office de Tourisme Intercommunal Mende, Coeur de Lozère
Place du Foirail, BP 83, 48000 Mende - France
Tel. + 33 (0)4 66 94 00 23 - Fax +33 (0)4 66 94 21 10
E-mail: informations@ot-mende.fr |