| DIE GOTISCHE KATHEDRALE |

|
Den Bau der Kathedrale regte im Jahr 1368 der aus dem Gé vaudan stammenden Papst Urban V. an.
Ein Jahrhundert später, im Jahr 1467, wird sie geweiht.
Im Jahr 1508 beschließt François von Rovère,
der Neffe von Papst Jules II, den Bau des großen Glockenturms
im Stil der Spätgotik. Währenddessen lassen die
Chorherren den kleinen Turm errichten. Beide Türme werden
im Jahr 1512 fertiggestellt. Ganz oben im großen Glockenturm
wird die "Non
Pareille" (etwa "Die Unvergleichbare")
aufgehängt, die größte Glocke der damaligen
Christenheit.
Während der Religionskriege erobert der Hugenottenführer
Mathieu Merle die Stadt und läßt die "
Non Pareille" einschmelzen um Kanonen und Munition zu
gießen und zerstört einen Teil der Kathedrale.
Das Bauwerk wurde später in seiner Größe originalgetreu
rekonstruiert, jedoch des Geldmangels wegen ohne Verzierungen.
Im Inneren finden Sie: Wandteppiche aus Aubusson (Anfang des 18. Jahrhunderts)
auf denen Szenen aus dem Leben der Jungfrau Maria dargestellt sind,
wunderschöne Holzvertäfelungen und Chorstühle aus dem
17. Jahrhundert, eine schwarze Madonna aus dem 12. Jahrhundert, eine
bemerkenswerte Orgel aus dem 17. Jahrhundert und vieles mehr...
|
|
| NOTRE-DAME-BRÜCKE |
 |
Lange Zeit war diese aus dem 13. Jahrhundert
stammende Brücke die einzige der ganzen Stadt. Ein weiterer Grund
diesem bezaubernden Ort einen Besuch abzustatten ist die spezielle Form
einiger umliegender Hausdächer, die aussehen wie umgedrehte Schiffsrümpfe
("Toits en Carène") |
| |
| DAS RATHAUS |
 |
Ein Rathaus, das für das 18. Jahrhundert
charakteristisch ist: ein klassisches Gebäude, mit einem bemerkenswerten
Dach aus Naturschiefer. Im "Salle de Mariages", dem Hochzeitssaal
in der ersten Etage, gibt es wundervolle, unter Denkmalschutz stehende
Wandteppiche aus Aubusson zu bestaunen. Sie zeigen biblische Szenen
von Judith und General Holophern. Besonders interessant ist die Bauart
des Gewölbes im Treppenhaus, dessen Steine so behaut sind, dass
der Schlußstein aus dem Gewölbe herunterhängt. |
| |
| EHEMALIGE SYNAGOGE UND KARMELITERKLOSTER |
 |
5Diese beiden Häuser, die wahrscheinlich vom gleichen
Bauherren errichtet wurden, sind die ältesten Gebäude der
Stadt (13. und 14. Jahrhundert). Die ehemalige Synagoge befindet sich
im einstigen Judenviertel der Stadt. Nach der Vertreibung der Juden
zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde sie zum Priesterkolleg von Toussaint
(Toussaint = Allerheiligen). Hinter den gotischen Portalen befinden
sich bezaubernde restaurierte Innenhöfe.5 |
| |
| DER TURM DER BÜßERMÖNCHE |
 |
Dieser größte, sichtbare Überrest der alten Stadtmauern, die im 12. Jahrhundert errichtet wurde, wird bald, zusammen mit der angrenzenden Kapelle der Büßmönche, ein Museum sakraler Kunst beherbergen. |
| |
| LA PHARMACIE ET L'ANCIEN HÔPITAL |
L'ancien hôpital de la ville de Mende construit au
XVIIè et XVIIIè siècle est aujourd'hui une résidence pour personnes agées.
Il est à noter que sa pharmacie conserve de nombreux objets du XIXè siècle et que son mobilier (noyer) recrèe l'ambiance de nos apothicairerie d'autrefois. |
| |
| DAS HISTORISCHE ZENTRUM |

 |
Wenn Sie durch die schmalen Gassen
der Altstadt schlendern, werden Sie Fachwerkhäuser, Oratorien mit
verschiedenen Madonnen und alte Holzportale aus dem 13. Jahrhundert entdecken,
die teilweise sehr gut erhalten wurden.
Lassen Sie sich in die Zeit des Mittelalter entfuehren...
Lassen Sie sich (ver-)führen...
... von einer/m charmanten Stadtführer/in, der/die Sie in die Geheimnisse
von Mende einweihen und Sie eine romantische Altstadt voller Überraschungen
entdecken lassen wird. Im Sommer finden jede Woche regelmäßig
Führungen statt.
Besonders zu empfehlen ist eine "visite nocturne" (abendliche
Stadtführung).
Hier bekommen Sie einen ganz besonderen Einblick in das Leben und die
vielen kleinen und großen Besonderheiten der Altstadt.
Im Juli und August werden mehrmals "visites nocturnes"
angeboten, die von Theater- oder Musikaufführungen begleitet werden.
Erleben Sie ein abendfüllendes Spektakel, das sowohl nachdenklich-informativ
als auch voller Romantik und Heiterkeit ist!
Das "Office de Tourisme" gibt Ihnen darüber gerne Auskunft
- fragen Sie nach!
Selbstständig die Stadt entdecken
Der "Circuit de Patrimoine", der 28 Stationen umfasst, läßt
Sie auf einem etwa 1 ½ Stunden dauernden Rundgang die Architektur
und das Kulturgut der Stadt Mende entdecken. Ausgangspunkt ist der Platz
vor der Kathedrale.
Zum besseren Verständnis der französischsprachigen Hinweistafeln
gibt es eine Gratisbroschüre mit deutschen Erklärungen. Diese
liegt im Office de Tourisme aus. |
|
|
 |



La antigua Sinagoga

Alte(Ehemalige) Pharmazie

 |